Die Küste Sloweniens

Tipps & Highlights auf einen Blick

Hier findet ihr alle wichtigen Informationen zur Küste Sloweniens übersichtlich und kompakt: geographische Eckdaten, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Tipps zum Parken, Unterkünfte, Restaurants und vieles mehr.

Mondbucht Slowenien

1. Die Küste in Kürze: ein Überblick

1.1. Länge

Die slowenische Küste ist 46 Kilometer lang. Sie reicht von der Stadt Ankaran an der Grenze zu Italien, bis hinunter nach Sečovlje – den berühmten Salzgärten an der Grenze zu Kroatien.

1.2. Entfernung

Nur 5 Stunden benötigt ihr mit dem Auto von München an die slowenische Adria. Möglich macht das unter anderem die gute Autobahnanbindung innerhalb Sloweniens: Vom Karawankentunnel geht es über die A1/ A2 schnurstracks hinunter an die Küstenstadt Koper. Vignette nicht vergessen.

Übersicht der mautpflichtigen Straßen in Slowenien (blau markiert) - Foto: DARS d.d.

1.3. Klima

An der slowenischen Küste herrscht mediterranes Klima. Das bedeutet: Warme Sommer, milde Winter. Die Regentage sind (besonders in den Sommermonaten) sehr gering. Die Temperaturen klettern zwischen Juni und August gerne über 30 Grad. Die Sonne scheint bis zu 10 Stunden am Tag. Die Wassertemperatur liegt in der Badesaison um die 26 Grad.

Etwas ungemütlich wird es nur, wenn der Fallwind Bora hier Station macht. Er bleibt gerne ein paar Tage und lässt die Temperaturen kurzzeitig sinken.

Herbst und Winter sind perfekt geeignet für Rad- und Wanderausflüge. Milde Temperaturen locken nach draußen. Schnee kennt man hier kaum. Direkt am Meer und im Hinterland erstreckt sich ein gut ausgebautes Netz an Wegen für Trekking und Fahrradausflüge. Die Tourismusbüros helfen gerne mit entsprechenden Karten weiter.

1.4. Baden

Die slowenische Küste ist kein klassisches Bade-Eldorado wie etwa Kroatien. Doch in jedem Ort finden sich gepflegte Strände, an denen Groß und Klein ins Wasser springen können. Meist handelt es sich um Kiesstrände, teilweise auch Felsen.

Die Stadt Portorož kann sogar mit einem feinen Sandstrand aufwarten. Sonnenliegen, Schirme und leicht zugängliche Wege ins Wasser über Ufer, Stege und Leitern machen den Strandbereich in dieser Stadt besonders für Familien mit kleinen Kindern sehr interessant.

Sandstrand in Portorož mit Liegen und Sonnenschirm, Foto: Mediaspeed Jan Godec

Hinweis: Die Mondbucht in Strunjan

Als sehr schönes Bade-Highlight wird vielfach die Mondbucht in Strunjan genannt (Plaža Mesečev Zaliv). Es handelt sich um einen etwa 500 Meter langen Kiesstrand entlang einer naturbelassenen Steilküste.

Hinweis: Im Januar 2020 löste sich ein großer Felsbereich und rutschte Richtung Meer. Die entstandenen Schäden sind mittlerweile behoben. Geologen können jedoch nicht gänzlich ausschließen, dass sich dieser Prozess an anderer Stelle der Mondbucht wiederholen wird.

Die Tourismusbüros stellen Kartenmaterial zur Verfügung, wie ihr diesen Küstenabschnitt zu Fuß erkunden könnt. Einen Teil davon gibt es hier auch online.

Steinschlag Schäden in der Mondbucht, Foto: Boris Suligoj

Blick auf die Mondbucht, Foto: Jaka Ivančič

2. Die wichtigsten Städte an der Küste

2.1. Koper: Die Große

Prätorenpalast in Koper, Foto: Tadej Bernik

Die Venezianer machten die Stadt einst zum Verwaltungszentrum der Region Istrien. Daher stammt auch ihr Name. Auf Latein lautet er Caput (= Koper) Histriae – zu Deutsch: „Haupt(-stadt) Istriens“. Auf Italienisch heißt Koper noch heute Capodistria.

In Koper findet sich der einzige Handelshafen Sloweniens. Die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt und des Hafens ist in den letzten Jahren gestiegen.

Sehenswert ist vor allem der so genannte Prätorenpalast am Titov trg. Das repräsentative Gebäude stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist im Stil der Spätgotik und Renaissance errichtet. An einer seiner Ecken ist eine Öffnung mit einem Löwenmaul eingemeißelt. Dort konnten Bewohner der Stadt früher anonyme Mitteilungen an den Bürgermeister einwerfen. Heute finden sich in dem Gebäude ein Trausaal, das Tourismusbüro und eine Apotheke.

Ein schönes Detail der Stadtarchitektur ist auch der Brunnen „Vodnjak Da Ponte“. Es handelt sich um eine symbolische Nachbildung der Rialto Brücke in Venedig. Vielleicht aus Heimweh? Auftraggeber war 1666 der venezianische Stadtvorstand Lorenzo da Ponte.

Der Brunnen Vodnjak da Ponte in Koper, Foto: Mediaspeed Jaka Arbutina

Nicht nur im Sommer lohnt ein Besuch der kühlen Altstadtgassen in Koper. Im Herbst erwartet Besucher ein besonderes Highlight. Das Süßspeisenfestival Sladka Istra lädt ein zum hemmungslosen Schlemmen und Genießen. Bei all den wunderbaren Kuchen, Schokoladen, Crémes und Gebäck werden Besuchern die Augen übergehen.

Auch Sportler werden fündig: Gleich hinter der Stadt finden sich die weltbekannten Kletterwände am Kraški rob (zu Deutsch: Karstkante). In den ausgebuchteten Felswänden finden sich Routen für Anfänger und Profis. Auch für Nicht-Kletterfans lohnt ein Besuch der imposanten Steinformation.

Kletterfelsen Kraski Rob, Foto: Jurij Ravnik

2.2. Izola: Die Beschauliche

Das idyllische Städtchen Izola, Foto: Jaka Ivancic

Der Name des kleinen, ruhigen Fischerstädtchens bedeutet eigentlich „Insel“. Die Stadt war früher tatsächlich nur über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Venezianer regierten hier Jahrhunderte lang und errichteten um die Stadt eine Mauer.

Nach kriegerischen Auseinandersetzungen mit Frankreich und den Habsburgern zogen sich die Venezianer aus der Stadt zurück. Die Mauer wurde abgerissen. Mit ihren Trümmern füllte man den Kanal auf, der zuvor die Insel vom Festland trennte.

Izola bewahrt sich auch in den turbulenten Sommermonaten ihren beschaulichen, ruhigen Charakter. Der Großteil der Touristen konzentriert sich auf Piran und Portorož. In Izola bleiben die Slowenen meist unter sich.

In größter Mittagshitze sind die schattigen Gassen von Izola besonders verlockend. Es lohnt ein Spaziergang zum berühmtesten Gebäude der Stadt: dem Palast Besenghi degli Ughi. Die venezianische Familie Besenghi errichtete dieses Architekturjuwel 1781. Heute residiert hier die Musikschule von Izola.

Der Palast Besenghi degli Ughi, Foto: RIIBA

Die Kirche des Heiligen Mauro prägt die Silhouette von Izola. Erbaut um 1547 steht sie auf dem höchsten Punkt des Stadthügels. Gleich daneben erhebt sich der 30 Meter hohe Glockenturm aus dem 16. Jahrhundert. 99 Stufen führen nach oben und dürfen von Touristen gerne „erklettert“ werden. Bei gutem Wetter sieht man von dort bis hinüber zu den Alpen.

Der Kirchturm in Izola, Foto: RIIBA

2.3. Portorož: Die Lebhafte

Blick auf Portorož, Foto: Jaka Ivančič

Wer an Strandpromenaden flanieren will, ist in Portorož genau richtig. „Rosenhafen“ lautet der deutsche Name der Stadt. Die kann man dort sicher auch kaufen. Aber vor allem gibt es Boutiquen, Hotels, Casinos, Restaurants. Auch ein Yachthafen und ein großer, künstlich aufgeschütteter Sandstrand zählen zum Repertoire.

Was es nicht gibt, ist ein Altstadtkern. Zwar galt Portorož schon zu Zeiten der Habsburger Monarchie als beliebter Kurort. Doch davon zeugen nur wenige architektonische Spuren. Ein markantes Beispiel ist das heutige Kempinski Palace Hotel im Stadtzentrum.

Vor Jahren stand es leer und verwahrloste zusehends. Für einen symbolischen Euro wollte es angeblich Donald Trump kaufen. Doch seine Umbau- und Modernisierungspläne stießen auf Widerstand. Den Zuschlag bekam schließlich Kempinski, die daraus ein nobles Gästehaus formten – übrigens mit einem sehr schönen Garten und ausgezeichnetem Restaurant.

Das Palace Hotel von Kempinski in Portorož, Foto: Nea Culpa Jure Kravanja

Für Abkühlung sorgt nicht nur ein Sprung ins Meer. Auch zahlreiche Eisdielen finden sich vor Ort. Gutes Kugeleis gibt es im Cacao, hervorragende Eisbecher findet ihr im Café Mignon (Adresse: Obala 33, 6320 Portorož).

2.4. Piran: Die Schöne

Blick auf Piran, Foto: Jaka Ivančič

Blendet die Touristenmassen aus und seht über die vertrackte Parkplatzsituation hinweg. Dann kommt ihr sicher zu dem Schluss: Piran ist eine der bezauberndsten Städte. Die Kulisse aus Meer, Altstadtgassen, Hügel mit Kirchturm und Stadtmauer sind einfach umwerfend schön.

Die gesamte Altstadt ist autofeie Zone. Zwar dürfen Anwohner und Hotelgäste bis zum zentralen Tartiniplatz fahren um Gepäck zu entladen. Doch die anderen Bereiche sind für vier Räder absolut tabu. Es ginge auch gar nicht: Kein modernes Auto würde es durch die engen, verschlungenen Gassen schaffen. Zumal immer wieder kleine Treppen dazwischen warten.

Am Ufer finden Gäste zahlreiche Restaurants. Auch in den Gassen dahinter liegen Lokale – meist zu deutlich günstigeren Preisen. Auf dem Hügel thront die St. Georgs Kirche. Ihr Vorplatz bietet einen großartigen Blick über Stadt und Meer. Mit viel Glück entdecken Besucher im Frühjahr und Herbst Delfine in der Bucht vor Piran. Sie kommen aber nur, wenn sich nicht zu viele Wassersportler in ihrem Revier tummeln.

Mehr Informationen zu Piran findet ihr weiter unten.

3. Top Ausflugsziele an und hinter der Küste

3.1. Piran – Die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt

Forscher rätseln noch über die Herkunft des Names „Piran“. Vielleicht entstammt er dem griechischen Wort „pyr“, was übersetzt „Feuer“ bedeutet. Schließlich hat Piran als Handelshafen seit jeher einen Leuchtturm, der früher mit Feuer betrieben wurde.

Die Altstadt wirkt wie aus einem Romeo-und-Julia-Film: Piran besteht aus unzähligen verwinkelten Gassen, Spitzbögen und Balustraden. Treppen und Rampen verbinden die Straßen am Hang mit dem flachen Zentrum der Innenstadt.

Hier erfahrt ihr, welche Highlights ihr vor Ort nicht verpassen dürft und wo euch der schönste Ausblick auf Stadt, Küste und Meer erwartet.

Genießer Tour durch Piran

Mit einem deutschsprachigen Guide verpasst ihr garantiert keines der Highlights in Piran.

Zum krönenden Abschluss erwartet euch eine Kostprobe lokaler Spezialitäten wie etwa Trüffelcrème. Holt euch hier alle Infos zur Tour.

A – Der Tartini Platz

Der Tartini Platz in Piran, Foto: Barbara Kozar

Das Herz Pirans ist ein wunderschöner, in weißem Mamor getäfelter Platz. Sein Namensgeber steht als Bronzefigur im Zentrum: Giuseppe Tartini. Er war der Sohn des Direktors der Piraner Salzmühlen. Als Violinist und Komponist gelangte er zu Weltruhm. Tartini komponierte die „Teufelstrillersonate“, die ihm angeblich einst der Teufel selbst im Traum vorgespielt haben soll.

Früher gab es diesen Platz nicht. Stattdessen fand sich hier ein Hafen. Der wurde aber irgendwann zu klein und diente immer mehr als Müllkippe. So beschlossen die Stadtväter einen radikalen Umbau: 1894 wurde der Hafen mit den Resten einer Verteidigungsmauer verfüllt. Auf der so entstandenen Freifläche fanden Marktstände Platz. Zwischen 1909 und 1953 verliefen hier sogar die Gleise einer elektrischen Eisenbahn, die Piran mit Portorož und Lucija verband.

B – Das Benečanka Haus

Das Benečanka Haus in Piran, Foto: Nejc Pernek

Direkt am Tartini Platz findet sich das so genannte Benečanka Haus (teils auch bezeichnet als „Venezianerhaus“). Ein reicher venezianischer Kaufmann errichtete es einst für seine in Piran lebende Geliebte. Das gab natürlich Geschwätz in der Stadt. In der zum Tartini Platz ausgerichteten Fassade findet sich ein Relief mit der italienischen Aufschrift „Lassa pur dir.“ (zu Deutsch: „Lass sie reden.“).

Lasst euch nicht von alten Reiseführern verwirren, die das Haus noch in dunklem rot zeigen. Es wurde vor einigen Jahren in crèmeweiß gestrichen und kann an wenigen Tagen im Jahr sogar von innen besichtigt werden. Wer es ganz exklusiv mag, darf im Benečanka Haus auch übernachten.

C – Die Piazza Vecchia

Die Piazza Vecchia in Piran, Foto: Jaka Ivančič

Der Alte Platz (Piazza vecchia, Adresse: Prvomajski trg, 6330 Piran) war einst das Verwaltungszentrum Pirans. In seiner Mitte steht noch heute ein steinerner Regenwassersammler. Er wurde nach einer schweren Dürre im Jahr 1775 errichtet. Dachrinnen der umliegenden Häuser führten in den Sammler. Das Wasser sickerte durch Steinblöcke und sammelte sich in einem großen Brunnen. In der Mitte der Plattform befinden sich zwei kleinere Brunnen, mit denen der große Brunnen gereinigt wurde.

Eine Handpumpe, die sich bis heute erhalten hat, beförderte das Wasser wieder an die Oberfläche. Den Eingang zum Platz schmücken zwei Statuen, die Gerechtigkeit und Gesetzesordnung symbolisieren.

D – Kreuzgang der Minoriten

Oase der Ruhe - der Kreuzgang im Minoritenkloster, Foto: Matevž Kostanjšek

Im Gassengewirr versteckt sich ein architektonisches Kleinod: Ein im 13. Jahrhundert gegründetes Minoritenkloster findet sich in der Straße Bolniška 30, 6330 Piran. Das Beste daran ist der im gotischen Stil erbaute Kreuzgang. Er ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Seine strahlend weißen Arkaden bieten schattige Abkühlung. In der Mitte steht dekorativ ein Brunnen. Leise schallen gregorianische Gesänge aus Lautsprecher Boxen. Ein prima Stopp zum Durchatmen. Und eine wunderbare Ecke für das ein oder andere Foto.

Im Kreuzgang finden heutzutage zahlreiche musikalische Veranstaltungen statt. Noch heute leben hier Minoritenbrüder, die sich um die Verwaltung der Klosterkirche und Seelsorge kümmern.

E – Kirche und Kirchturm des Heiligen Georg

Blick auf die St. Georg Kirche und ihren Kirchturm in Piran, Foto: Jaka Ivančič

Die Kirche in ihrer heutigen Form stammt aus dem 17. Jahrhundert. Gleich daneben steht ein Glockenturm. Er ist eine verkleinerte Kopie des Markus Turms in Venedig. Besucher können die 146 Stufen erklimmen und werden mit einer herrlichen Aussicht auf Piran belohnt. Auf der Spitze des Turms thront der Erzengel Michael. Die Figur dreht sich je nach Windrichtung und dient den Piranern als Wetterfahne.

Interessantes Detail: Die Ummauerung des Plateaus, auf dem die Kirche steht, ist stark bewachsen. Es handelt sich um Kapernsträucher, die unter der Mittelmeersonne hervorragend gedeihen.

F – Die Stadtmauer von Piran

Foto: Matevz Kostanjsek, Portorož & Piran

Noch etwas weiter oberhalb der Kirche des Heiligen Georg finden sich die Reste einer alten Stadtmauer. Der Ausblick überbietet alles, was ihr zuvor gesehen habt. Besonders bei Sonnenuntergang oder -aufgang öffnet sich ein atemberaubendes Panorama.

Eintritt

  • regulär 2,- EUR
  • Studenten: 1,50 EUR
  • Kinder unter 12 Jahren: Eintritt frei

Öffnungszeiten

  • ganzjährig ab 8.00 Uhr bis Sonnenuntergang
  • Bei Regen geschlossen!

Hinweise

  • Die Mitnahme von Hunden ist erlaubt
  • feste Schuhe ohne Absätze werden empfohlen (unebene Wege, steile Treppen)
    Weitere Informationen gibt es hier!
  • Vom Zentrum Pirans bis zur Stadtmauer sind es zu Fuß nur etwa 10 Minuten.
  • Ausgangspunkt ist der Tartini Platz – das Herz der Altstadt. Blickt man von hier auf das berühmte Benečanka Haus, zweigt links die Altstadtgasse „Ulica IX korpusa“ ab. Diese windet sich einmal den Altstadthügel hinauf. Nach mehreren Rechtskurven führt sie am Ende direkt zur Stadtmauer.
  • Es sind etwa 400 Meter Wegstrecke, die aber teilweise steil bergan über Kopfsteinpflaster verlaufen. Daher besser nicht sofort nach einem üppigen Essen aufbrechen.
  • An der Stadtmauer angekommen, passiert man ein Drehkreuz und mehrere steile Treppen. Eure Mühen werden mit einem phantastischen Ausblick belohnt!

Parken in Piran

Die gesamte Altstadt ist autofreie Zone. Ausnahmen gibt es nur für Einheimische, die hier ein paar Stellplätze besitzen. Hotelgäste dürfen im Zentrum für etwa eine Stunde mit dem Auto stehen, um ihr Gepäck zu ent- oder beladen. Für alle anderen gilt: Stellt euch hier bloß nicht hin. Es drohen empfindliche Bußgelder.

Aber die Stadt hat für ihre Gäste gesorgt: In zwei großzügigen Parkhäusern finden alle Platz. Eines heißt Fornače und findet sich an der Uferpromenade. Das andere heißt Arze und liegt am Hügel oberhalb der Stadt.

Garage Fornače
Adresse: Fornače 23, 6330 Piran
Preise findet ihr hier.

Es gilt eine Höhenbeschränkung von 2.10m für alle Autos. (Behaltet das auch mit Dachbox oder Fahrrädern auf dem Auto im Blick!)
Kurz hinter dem Parkhaus findet sich eine Station für den Shuttle Bus, der euch kostenfrei in das Zentrum von Piran bringt (Tartini Platz). Die Fahrt dauert nur etwa 10 Minuten.

Garage Arze
Adresse: Garage Arze, Arze 1b, 6330 Piran
Preise findet ihr hier.

Arze ist eine weitere Möglichkeit zu parken. Hier benötigt ihr keinen Shuttlebus. Wenn ihr aussteigt, seid ihr bereits in der Altstadt und zwar am Hügel nahe der alten Stadtmauer. Um ins Zentrum zu gelangen, müsst ihr diesen Hügel also hinunter laufen.

Euer Weg führt die Straße entlang über dicke Kopfsteinpflaster. Wer nicht gut zu Fuß unterwegs ist oder mit Kinderwagen, sollte diese Parkgarage besser meiden und auf Fornače ausweichen. Alle, die dennoch in Arze parken, werden mit einem tollen Ausblick auf das Meer belohnt.

Gut zu wissen: Die Stellplätze in Arze sind tief in den Hügel gebohrt. Der Weg zu den einzelnen Parkebenen führt über recht enge Zufahrten. Ungeübte Fahrer kommen etwas ins Schwitzen. Auch hier gilt eine Höhenbeschränkung von 2.10m für alle Autos. Behaltet das bitte auch im Blick, wenn ihr eine Dachbox oder Fahrräder auf dem Auto habt!

3.2. Wellness im Salzgarten

Spa in den Salzgärten, Foto: Lepa Vida, Gojko Zrimsek

In den Salzgärten vor den Toren Pirans entstand vor einigen Jahren ein Spa unter freiem Himmel. Bei den Wellnessanwendungen kommen nur natürliche Produkte der Region zum Einsatz: Poolbecken mit Salzlake, Schlammpackungen, Salzmassagen u.v.m.

Auf der ebenso schlicht wie schön gestalteten Anlage kann man wunderbar entspannen und die Zeit vergessen. Wichtig zu wissen: Der Großteil der Anlage verfügt über keinerlei Schatten. An heißen Sommertagen solltet ihr von einem Besuch ggf. besser absehen oder dringend ausreichend Sonnenschutz und Hut mitnehmen.

Auch die Wellness Behandlungen finden teils ohne Schattenspender statt. Zudem empfiehlt sich die Mitnahme von Schuhen (Flip Flops o.ä.). Auf den holzvertäfelten Stegen können immer wieder Splitter warten. Der Zugang ist erlaubt ab 12 Jahren. Bei welchen körperlichen Beschwerden man eher von einem Besuch absehen sollte, erfahrt ihr auf der Website des Anbieters, siehe hier.

3.3. Fischfarm

Ein besonderes Erlebnis: Der Besuch einer Fischfarm, Foto: Arne Hodalic

Urlaub auf dem Bauernhof kann jeder. Die seltene Chance, eine Fischfarm zu besuchen, hat man vor der Küste Pirans. Hier werden Wolfsbarsche gezüchtet – die besten der Welt, sagt die stolze Besitzerin.

Auf Kosten und Effizienz getrimmte Manager werden vielleicht sagen: Auf der Farm läuft vieles verkehrt herum: Die Fische bleiben sehr lange im Wasser. In jedem Becken schwimmen zehnmal weniger Fische als bei normalen Aquakulturen üblich ist. Chemikalien kommen nicht zum Einsatz. Stattdessen verläuft alles in Handarbeit und die Tiere erhalten bestes Futter. Das kann man sehen – und schmecken.

Auf speziellen Touren vor Ort erhalten Besucher mit dem Boot Einblick in die Arbeit der Fischzüchter und können die Fisch- und Muschelzuchtanlagen aus der Nähe begutachten. Zum Abschluss dürft ihr euch bei einer Verkostung von Fisch Carpaccio und geräuchertem Wolfsbarsch selbst von der hohen Qualität überzeugen.

Hier geht’s zur Tour.

Delfinforscher auf Zeit

Ihr habt noch mehr Zeit und Lust, euch mit den Meeresbewohnern der Adria zu befassen? Dann verbringt ein paar Wochen bei der Forschungsgruppe Morigenos.

Die Wissenschaftler untersuchen die Delfinpopulationen vor der Küste Sloweniens. Seit nunmehr 15 Jahren sind sie dabei, den Bestand und das Verhalten der Tiere zu dokumentieren. Jeder ist willkommen, das Team zu unterstützen: In einem 10-tägigen Kurs können Hobby-Biologen den Forschern bei ihrer Arbeit helfen.

Teilnehmer fahren jeden Tag in Schlauchbooten auf See, dokumentieren Anzahl und Verhalten der Tiere, sammeln relevante Umweltdaten und identifizieren einzelne Delfine anhand gesammelter Fotos. Kost und Logis mit WG-Flair inklusive.

Die Forschergruppe Morigenos bei ihrer Arbeit, Foto: Bojan Brescanski

3.4. Trüffeltour

Edelpilze finden mit Hund und Guide, Foto: Jaka Ivancic

Ein weiteres Highlight für Genießer und Entdecker wartet im Hinterland von Piran. Auf einer Trüffeltour begleitet ihr einen Guide und seinen Hund auf der Suche nach dem Edelpilz. Sommertrüffel, Wintertrüffel….das ganze Jahr über habt ihr die Chance, die tolle Knolle zu entdecken.

Egal ob mit oder ohne Finderglück: Im Anschluss an den Ausflug gibt es ein köstliches Trüffelgericht. Ganz nebenbei erfahrt ihr alles Wissenswerte zu diesem sensiblen Naturprodukt: Welche Trüffelsorten gibt es? Wozu können sie verarbeitet werden? Wie werden sie am besten gelagert? Wo, wann und wie habe ich die beste Chance, sie zu finden?

Übrigens könnt ihr auch euren eigenen Hund zur Tour mitbringen. Vielleicht steckt ja eine super Trüffel-Spürnase in eurem vierbeinigen Begleiter.

Alle Infos zur Tour findet ihr hier. 

3.5. Hrastovlje

Die Kirche in Hrastovlje, -Foto: Mediaspeed Jaka Arbutina

Ein weiteres Ausflugsziel erwartet Reisende im Hinterland der slowenischen Küste. Der kleine Ort Hrastovlje bietet eine besonders sehenswerte Kirche aus dem Mittelalter. Sie wurde im 12. und 13. Jahrhundert erbaut. Im 16. Jahrhundert errichtete man um sie herum eine Wehrmauer und zwei Wachtürme. Warum? Die Anwohner wollten sich damit gegen plündernde Soldaten und Türkeneinfälle schützen.

Es gibt in Slowenien mehrere derart ummauerte kleine Kirchen. Das Besondere an dieser hier sind die im Inneren erhaltenen Fresken. Sie wurden im Lauf der Zeit übermalt, aber 1951 wiederentdeckt.

Die berühmten Fresken in Hrastovlje, Foto: Jaka Ivančič

Die Fresken zeigen Teile der Schöpfungsgeschichte, die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies, Szenen aus dem Leben Christi und Bauerntätigkeiten in verschiedenen Jahreszeiten.

Besonders berühmt aber ist die Totentanz-Abbildung. Dieser „Bildtyp“ entstand zur Zeit der großen Pestwelle Mitte des 14. Jahrhunderts und findet sich auch in anderen Städten wie etwa Paris, Lübeck oder Basel.

Die berühmte Totentanz Szene in Hrastovlje, Foto: Jaka Ivančič

Der Maler wollte hier zeigen: Niemand wird vom Tod verschont – egal ob alt oder jung, Kaiser oder Bauer. Die gemeinsame Darstellung von Totengerippe und Lebenden, Verwesung und Schönheit, Vergänglichkeit und Lebenslust lässt einen schaudern. Gleichzeitig zeugen die Darstellungen von hoher künstlerischer Qualität und zeigen, wie intensiv die Menschen sich damals mit diesem schweren Thema befasst haben.

Interessantes Detail am Rande: Nahe dem Totentanz Bild findet sich eine besondere Inschrift. Es handelt sich um die älteste slawische Schreibschrift und wird „glagolitisch“ genannt. Erdacht hat sie ein Mönch im 9. Jahrhundert.

Hinweise:

  • Die Kirche in Hrastovlje ist nicht immer geöffnet.
  • Ihr Besuch ist auf jeden Fall nach Anmeldung bei Frau Rozana Rihter machbar.
    Tel.: + 386 31 432 231
  • Adresse der Kirche: Hrastovlje, 6275 Črni Kal, Slowenien

3.6. Dragonja Tal

Tolles Ausflugsziel für Wanderer & Radfahrer: Das Dragonja Tal, Foto: Jaka Jeraša

Bezaubernde Wasserläufe im Dragonja Tal, Foto: Jaka Ivančič

Dort, wo der südliche Teil Sloweniens auf die Grenze Kroatiens trifft, verläuft der etwa 30 Kilometer lange Fluss Dragonja. Da sein Flusslauf keine größeren Siedlungen kreuzt, gilt er als relativ sauber. Am Ende mündet er in die Salzgärten vor Piran. In besonders heißen Monaten kann es sein, dass sein Flussbett komplett austrocknet.

Das ihn umgebende Tal ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Radfahrer. Sie streifen dabei durch Weinberge, Olivenplantagen und kleinere Wasserfälle. Der bekannteste ist wohl der Wasserfall Stranice nahe dem Dorf Trebeše.

Auf ihrem Weg treffen Besucher immer wieder auf alte Gehöfte, Siedlungen und verlassene Mühlen. Sie sind wunderschöne Beispiele für die typisch istrische Architektur. Einst waren 40 Mühlen im Tal in Betrieb. Zu besichtigen sind heute die renovierte Mühle Kodarin (bei Koštabona) und Mazurin (bei Trsek).

Die Mühle Kodarin

Adresse: Koštabona 90, 6274 Šmarje, Slowenien

Die Kodarin Mühle, Foto: Kodarinov Malen

Zwischen dem Dragonja Fluss und Lavendelplantagen ruht diese alte Mühle. Erbaut um 1800 war sie bis 1956 im Dienst und stand dann jahrelang leer. Das Ehepaar Vasja und Ingrid Kodarin retten sie schließlich vor dem endgültigen Zerfall. Entstanden ist eine wunderschöne Ausflugsfarm, die besonders gerne für Hochzeiten genutzt wird. Heute dreht sich hier sogar wieder ein Mühlrad. Das gemahlene Getreide kommt gleich in der hauseigenen Küche zum Einsatz.

Wer Interesse an Veranstaltungen vor Ort hat, kann die Besitzer einfach kontaktieren.
E-Mail: kodarinov.malen@gmail.com
Tel.: + 386 41 242 004

Die Mühle Mazurin

Adresse: Trsek 24, 6273 Marezige, Slowenien

Die Mazurin Mühle, Foto: Jaka Ivančič

In dem Dorf Trsek befindet sich die zweite der beiden restaurierten Mühlen im Dragonja Tal. Überlieferungen zufolge ist diese Mühle sogar über 300 Jahre alt. Bis in die 1970er Jahre hinein tat sie ihren Dienst. Benannt ist sie nach ihrem einstigen Besitzer Štefan Mazurin. Die Bewohner der umliegenden Dörfer mahlten hier einst ihren Mais und Getreide.

Die Mühle wurde unter der Schirmherrschaft des Instituts für Denkmalschutz in Piran restauriert. Ihr Mechanismus wird von zwei Wasserrädern angetrieben. Das eine besteht aus Holz, das andere aus Metall. Kanäle versorgen die Mühle noch heute mit Wasser.

4. Die besten Restaurants an der Küste

Die Küste Sloweniens ist beliebt bei Touristen und im Sommer entsprechend stark frequentiert. Ein negativer Effekt: Die Qualität der angebotenen Speisen in Restaurants sinkt.

Erfreulicherweise gibt es genug Wirte, die trotzdem Wert auf Qualität und Frische legen. Hier ein paar Tipps wo ihr im Sommer wie Winter nach Herzenslust schlemmen könnt.

4.1. Villa Andor, Ankaran

WWW: http://www.villaandor.si

Gäste erwartet hier eine grandiose Terrasse. Überspannt mit Stoffsegeln als Schutz vor Hitze und Sonne öffnet sich ein phantastischer Blick auf das Meer. Zypressen und Kiefernbäumer garnieren den Ausblick. Man merkt: Italien ist ganz nah.

Die Speisekarte bietet frische lokale Zutaten der Region. Viel Fisch und Meeresfrüchte, aber auch Karstschinken, Steak mit Trüffel und delikate Pastagerichte erwarten die Gäste. Besonders bei Sonnenuntergang ein sehr empfehlenswerter Besuch.

4.2. Stara Gostilna, Piran

WWW: https://stara-gostilna.com/

Versteckt in den Altstadtgassen Pirans liegt dieses kulinarische Kleinod. Hier isst das Auge mit. Angefangen bei der edlen Inneneinrichtung bis hin zum extravaganten Geschirr ist alles perfekt aufeinander abgestimmt. Gäste können wählen zwischen 4-, 6- und 8-Gänge-Menüs.

Jedes einzelne davon ist ein kulinarisches und optisches Highlight. Der Küchenchef hat großen Spaß daran, mit Farben, Formen und Texturen einzelner Gerichte zu spielen. Oktopussalat kommt unter einer Glashaube mit Whiskyrauch an den Tisch, Garnelen an einem langen, goldenen Spieß…

Experimentierfreudige können ein Überraschungsmenü wählen und sich verzaubern lassen. Leider nichts für schmale Geldbeutel. Die Menüs beginnen bei 55,- EUR.

4.3. Restaurant Ribic, Portorož

WWW: https://ribic.business.site/

Gleich neben den Salinen von Piran findet sich dieses kleine Lokal. Gäste sitzen unter schattigen alten Baumbeständen und haben gleichzeitig einen wunderbaren Blick auf das Meer.

Der Name des Lokals bedeutet so viel wie „Fischlein“ und ist Programm: Meerestiere gibt es hier in Hülle und Fülle: Muscheln, Calamari, Wolfsbarsch vom Züchter um die Ecke (siehe oben), Scampi und vieles mehr. Vor allem für Slowenen ist das Lokal eine Anlaufstation. Von großen Touristenmassen bleibt es aufgrund seiner versteckten Lage verschont – so bleibt die Qualität der Küche gewahrt.

4.4. Rizibizi, Portorož

WWW: http://rizibizi.si/

Das feine Lokal liegt auf halbem Weg nach Piran. Bei schönem Wetter können Gäste auf zwei Terrassen (eine davon verglast) den wundervollen Blick auf das Meer genießen.

Die Karte fokussiert sich auf klassische, lokale Fischgerichte. Top frisch und liebevoll angerichtet sind sie ein Urlaubshighlight auf dem Teller, egal ob Scampi Risotto, marinierter Wolfsbarsch mit Passionsfrüchten oder Oktopussalat mit Trüffeln. Hingehen, satt essen, glücklich sein.

4.5. Aviator, Sečovlje

WWW: https://www.portoroz-airport.si

Klingt komisch, ist aber so: Am kleinen Flughafen von Portorož kann man wunderbar essen. Zwar ist der Flughafen eher ein Platz für elitäre Segel- und Businessflieger. Doch Besucher sollten keine Hemmungen haben – jeder ist im Restaurant willkommen. Es gibt auch Kindergerichte. Und die lieben Kleinen wird der Anblick der startenden und landenden Maschinen freuen.

Zur Auswahl stehen klassische Gerichte vom Burger bis Fisch. Alles ist jedoch delikat und kreativ angerichtet, sodass eher der Eindruck von einem Sterne-Restaurant entsteht. Die Preise sind etwas gehoben – was für die ausnehmende Qualität der Speisen jedoch günstig anmutet. Ein wunderbarer Stopp – zum Beispiel nach einem Ausflug in die Salzgärten vor Piran.

5. Unterkünfte an der Küste

Gäste haben die Qual der Wahl. Besonders zwischen Portorož und Piran gibt es unzählige Ferienunterkünfte in allen Qualitätsstufen. Eine kleine Auswahl der besten Plätze zum Schlafen und Träumen gibt es hier.

5.1. Palace Hotel Kempinski, Portorož

WWW: https://www.kempinski.com/de/istria/palace-portoroz/

Der „Platzhirsch“ unter den Hotels an der Küste ist sicher dieses Haus. Entstanden zur Zeit der k. & k. Monarchie hat es viel von seinem alten Charme bewahrt. Ein wunderschöner Garten und ein moderner Anbau mit Pool und Spa Bereich runden das Angebot ab. Das Luxus Haus hat seinen Preis. Dafür fühlen sich Gäste wirklich wie Kaiser und König – zum Beispiel beim morgendlichen Frühstück im Ballsaal mit Kronleuchter.

Frühstück im einstigen Ballsaal, Foto: Kempinski Palace Portorož

5.2. Boutique Hotel in Piran

Piran: Boutique Hotel

In den wunderbar kühlen, verschlungenen Gassen Pirans findet sich diese Perle. Das Hotel wurde kürzlich von Grund auf renoviert. Die alte Bausubstanz verbindet sich geschmeidig mit der neuen, stylischen Innenarchitektur. Alle Highlights von Piran liegen gleich um die Ecke. Ideal zum Entspannen und Entdecken.

Kleines, feines Boutique Hotel in Piran

5.3. Ferienhaus in Portorož

Ferienhaus in Portorož

Wer mehr Platz braucht, kann vor Ort auch auf Ferienhäuser zurück greifen. Ein besonders schönes Beispiel ist dieses hier. Es bietet zwei Familien oder sechs Freunden ausreichend Platz. In der Nebensaison können die Stockwerke auch separat gebucht werden. Das tolle: Gäste verfügen über drei eigene Stellplätze direkt vor dem Haus. Ein seltener Luxus.

Geräumig und schön: Das Ferienhaus in Piran, Foto: Architectural Studio Marasovic Architects

5.4. Hotel mit Meerblick in Piran

Piran: Hotel mit Meerblick

Dieses alteingesessene Hotel in Piran erfüllt seinen Gästen einen oft gehegten Wunsch: Zimmer mit Meerblick. Was in den Altstadtgassen der Stadt oft vergeblich gesucht wird, gibt es hier nicht nur im gebuchten Zimmer: Der wunderschöne Wintergarten des Hotelrestaurants ist zum Meer hin ausgerichtet. Und im Sommer können Gäste auf der phänomenalen Dachterrasse entspannen – der beste Platz bei Sonnenuntergang.

Einer der besten Blicke in Piran, Foto: Daniel Skerjanc

5.5. Riba Apartment in Piran

WWW: http://www.apartment-riba.si/en/index.php

Eine wunderbare Terrasse ist auch das Highlight dieser Unterkunft: Sechs Personen finden in diesem Apartment Platz. Schlicht, schön und modern eingerichtete Zimmer erstrecken sich auf 80qm Fläche. Gut zu wissen: Das Appartement liegt am Hang von Piran und ist nur zu Fuß erreichbar. Gassen mit Kopfsteinpflaster und Treppenstufen müssen mit Koffer und Taschen gemeistert werden.

Die Küste Sloweniens ist eine Schatzkiste für alle: Genießer, Wanderer, Bade-Fans, Radler und Kulturinteressierte. Wenn ihr es einrichten könnt: Besucht den Landstrich in der Nebensaison. Die Touristenmassen sind weg, die Einwohner entspannter und ihr habt mehr Zeit und Ruhe um die Umgebung zu genießen. Informationsmaterial und Karten für Rad- und Wanderausflüge lassen euch die lokalen Touristenbüros auch gerne vorab per Post zukommen.

Tourismusbüro Piran
www.portoroz.si
Tartinijev trg 2
6330 Piran

Tel.: +386 (0)5 673 44 40
E-Mail: ticpi@portoroz.si

Tourismusbüro Portorož
www.portoroz.si
Obala 16
6320 Portorož

Tel.: +386 (0)5 674 22 20
E-Mail: ticpo@portoroz.si

Hinweis

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Dennoch gilt: Alle Angaben ohne Gewähr.


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